adapa-Transformation im Detail: Wie Expertise zum Kundenvorteil wird
Ein Jahr nach Beginn seiner Transformationsreise entwickelt sich adapa konsequent weiter und verfolgt dabei eine klare Ambition: der europäische Partner der Wahl für kundenorientierte Verpackungslösungen zu sein.
Für die adapa Group wird diese Ausrichtung im täglichen Handeln sichtbar – in der engen Zusammenarbeit mit Kunden, in schnellen Reaktionszeiten und in der Fähigkeit, Verpackungsexpertise in konkreten Mehrwert zu überführen.

Stefano Manfredi, Chief Sales Officer, und Alena Maran, VP Strategy & Transformation, erläutern, wie sich dies im Alltag widerspiegelt: durch das Überwinden alter Denkmuster, die Schärfung operativer Abläufe und die Sicherstellung, dass Kunden von der gesamten Stärke von adapa profitieren – von technischem Know-how über Innovation bis hin zur Leistungsfähigkeit in der Produktion.
Im Kern ist die Transformation simpel: adapa nutzt seine Expertise gezielter und effektiver und macht sie für Kunden leichter zugänglich, schneller verfügbar und relevanter für die Zukunft der Verpackung.
Alena Maran, was waren die wichtigsten Veränderungen, die das Unternehmen im Jahr 2025 und Anfang 2026 durchlaufen hat, und welche Erfolge möchten Sie besonders hervorheben?
Alena: Im vergangenen Jahr habe ich beobachtet, wie adapa klare und bewusste Schritte unternommen hat, um sich von alten Gewohnheiten zu lösen und zu einer besser abgestimmten Arbeitsweise überzugehen. Wir gehen heute viel gezielter der Frage nach, wie „gute“ Leistung in den Bereichen Produktion, Qualität und Nachhaltigkeit konkret aussieht und setzen dieses Verständnis konsequent im gesamten Unternehmen um.
Was mich besonders fasziniert, ist, wie stark alles miteinander vernetzt ist. Nehmen wir zum Beispiel unsere Maschinen: Sie müssen heute schon auf die Materialien vorbereitet sein, die unsere Kunden morgen benötigen werden. Wir wissen, dass ein höherer Anteil an PCR (Post-Consumer-Rezyklat) bis 2029 immer wichtiger wird und deshalb treffen wir bereits jetzt die entsprechenden Vorbereitungen. Was ich heute sehe, ist ein deutlich stärkerer Fokus darauf, diese Zusammenhänge zu verknüpfen und vorausschauender zu denken. Genau dieser Wandel ist für mich besonders wertvoll – auf bestehende Stärken aufzubauen und gleichzeitig gezielt daran zu arbeiten, wie wir uns auf zukünftige Anforderungen vorbereiten.
adapa verfügt seit jeher über eine große Bandbreite an unterschiedlichen Technologien sowie die entsprechenden Kernkompetenzen und genau darin liegt eine unserer zentralen Stärken. Entscheidend ist nun, diese Unternehmensstärke noch besser zu vernetzen und konsequenter einzusetzen. Dadurch können wir für jeden Kundenbedarf mit der passenden Konfiguration sowie der richtigen Technologie stets die optimale Lösung anbieten und erfüllen so jederzeit und zuverlässig unsere Zusagen an unsere Kunde.
Stefano Manfredi, Sie sind erst kürzlich zu adapa gekommen. Was hat Sie überzeugt und worauf konzentrieren Sie sich?
Stefano: Für mich läuft alles auf Disziplin und Beständigkeit hinaus. Ich verbringe viel Zeit mit Ironman-Wettkämpfen, und man erreicht die Ziellinie nicht wegen eines einzigen großartigen Moments. Man kommt dorthin durch Vorbereitung, Geduld und viel harte Arbeit, wenn niemand zuschaut. Genau so sehe ich auch das Key Account Management.
Was mich zu adapa gezogen hat, war die Möglichkeit, etwas Bedeutenderes aufzubauen als eine klassische Lieferantenbeziehung. Ich habe ein Unternehmen mit starker Expertise, echter technischer Tiefe und einem bislang nicht ausgeschöpften Potenzial gesehen, ein echter Partner für seine Kunden zu werden und nicht nur ein Lieferant. Meine Ambition ist einfach: Ich möchte, dass Kunden uns früher einbinden, wenn sich die Herausforderung noch entwickelt und nicht erst dann, wenn die Spezifikation bereits feststeht.
Mein Fokus liegt darauf, mehr Struktur und Disziplin in unser Key Account Management zu bringen – immer mit einem Ziel vor Augen: den Kunden zum Erfolg zu verhelfen. Ich glaube, wenn wir das gut machen, profitiert das gesamte Unternehmen davon. Die Erkenntnisse, die Standards, die Art zu arbeiten – alles entwickelt sich auf ein höheres Niveau.
Alena Maran, welche Rolle spielt Innovation in dieser Transformation?
Alena: Ich bin wirklich stolz darauf, unser Innovationsteam zu leiten, denn die Tiefe unseres Wissens ist außergewöhnlich. Wenn ich mir unsere Expertise und unser tiefes Verständnis von Materialien, Strukturen, Formulierungen und Anwendungen anschaue, sehe ich darin einen enormen Mehrwert für unsere Kunden.
Was sich verändert, ist die Art und Weise, wie wir dieses Wissen nutzen. In der Vergangenheit konnte sich Innovation manchmal auf kleinere Anpassungen oder kurzfristige Optimierungen beschränken. Heute sind wir selektiver und ambitionierter. Für mich bedeutet Transformation, dass jedes neue Produkt und jedes Kundenprojekt auf der bestmöglichen technischen Grundlage aufbaut – mit der richtigen Struktur, der richtigen Zusammensetzung und dem richtigen Ansatz von Anfang an.
Das bedeutet auch, dass wir unseren Fokus stärker auf die großen Fragen richten: wie wir die Performance verbessern, die Recyclingfähigkeit beschleunigen und Lösungen schaffen können, die langfristigen Mehrwert bieten. Besonders spannend ist das in der Zusammenarbeit mit führenden Konsumgüterunternehmen, denn diese erkennen Marktveränderungen oft früher als andere. Sie treiben Innovation voran – und durch die Partnerschaft mit ihnen können wir diese Marktsignale in Lösungen für die Zukunft der Verpackung und den gesamten Markt übersetzen.
Was unterscheidet adapa von anderen Marktteilnehmern?
Alena: Für mich liegt der Unterschied vor allem in der Kombination aus starker technischer Expertise und der Nähe zu unseren Kunden. adapa vereint die Stärke eines paneuropäischen Netzwerks mit gleichzeitig hoher Flexibilität und Nähe zu lokalen Anforderungen.
Was ich besonders schätze, ist, wie wir in der Praxis arbeiten. Wir bringen Struktur und Qualität ein, ohne Prozesse zu verlangsamen. Wir bleiben pragmatisch und fokussiert auf das, was tatsächlich funktioniert. Diese Fähigkeit, technische Tiefe mit echtem Kundenverständnis zu verbinden, macht für mich den entscheidenden Unterschied.
Stefano: Es beginnt damit, wie gut wir verstehen, womit unsere Kunden täglich zu tun haben. Wir kennen ihre Maschinen. Wir kennen ihre Anwendungen. Wir wissen, was mit Verpackungen in der realen Welt passiert – ob sie im Gefrierschrank landen, in der Mikrowelle verwendet werden oder eine gesamte Lieferkette durchlaufen. Dieses Verständnis macht einen echten Unterschied.
Aus meiner Sicht wird ein Teil der Branche zunehmend standardisiert und entfernt sich etwas von der täglichen Realität der Kunden. Ich möchte, dass adapa für das Gegenteil steht. Kundennähe ist für mich kein Schlagwort, sie ist der entscheidende Faktor, der den Unterschied ausmacht zwischen dem bloßen Liefern von Verpackungen und dem tatsächlichen Unterstützen unserer Kunden bei der richtigen Entscheidung.
Von Transformation zum Kundenvorteil
Eines ist klar: Diese Transformation ist praxisnah, nicht abstrakt. adapa entwickelt sich über bisherige Arbeitsweisen hinaus, um seine Expertise für diejenigen, die darauf angewiesen sind, noch wertvoller zu machen – durch schnellere Entscheidungen, bessere Lösungen, stärkere Innovation und engere Unterstützung dort, wo sie am meisten zählt.
Die Strategie basiert nicht auf großen Worten. Sie baut auf dem auf, was adapa bereits hat – technische Expertise, Marktverständnis, Innovationskraft und die Stärke seines Netzwerks – und setzt diese mit mehr Disziplin und stärkerem Kundenfokus ein.
So sieht Transformation in der Praxis aus: bestehende Stärken gezielter und konsequenter zu nutzen, um echten Mehrwert für Kunden zu schaffen.