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Willkommen Michelle Marrone: Ein neues Kapitel für Nachhaltigkeit bei adapa!

11. März 2026 5 Minuten Lesezeit

Wir haben uns mit unserer neuen Head of Sustainability zusammengesetzt, um über den „Pirelli-Moment“, der alles auslöste, zu sprechen, darüber, warum Kunststoff nicht immer der Bösewicht ist und was Heavy Metal mit Hochleistungsverpackungen zu tun hat.

A smiling woman with dark hair and glasses, wearing a vibrant pink turtleneck sweater, standing outdoors next to a tree with delicate white blossoms on a green, grassy hillside under a clear sky.

Die Entstehungsgeschichte

Frage: Was hat dein Interesse geweckt, Nachhaltigkeit zu deinem Beruf zu machen?

Mein Interesse wurde schon ganz am Anfang geweckt. Am Ende meines Masterstudiums in Chemieingenieurwesen wurde mir ein Abschlussprojekt bei Pirelli angeboten, der berühmten italienischen Reifenmarke. Dort wurde an einem neuen Additiv geforscht, das den Kraftstoffverbrauch senken sollte, indem es den Rollwiderstand verringerte und gleichzeitig die Haftung auf nasser Fahrbahn verbesserte. Mir wurde klar, wie gewaltig die Auswirkungen waren. Ich liebte es, einen Beitrag zu leisten, der einen Unterschied macht – auch wenn mein Anteil nur ein sehr kleiner war!

Die Mission bei adapa

Frage: Bist du schon lange in der Verpackungswelt tätig. Was hat dich zu adapa geführt?

Ich liebe Polymere und war den Großteil meiner Karriere in der Welt der Konsumgüterverpackungen tätig. Als der Anruf von adapa kam, war es genau das, was ich brauchte. adapa klang nach einem Unternehmen mit enormem Potenzial, das vor großen Marktherausforderungen und einer eigenen Transformationsreise steht. Da spürte ich wieder diesen Drang, etwas zu bewegen!

Frage: Wie sieht für dich ein „Sieg“ nach dem ersten Jahr aus?

Ein erfolgreiches erstes Jahr sähe für mich so aus: Der Name adapa ist in den Köpfen aller Kunden die erste Assoziation, wenn es um Kompetenz in Sachen Nachhaltigkeit, schnelle Reaktion und mutige Lösungen geht – sowohl für die Recyclingfähigkeit als auch die Minimierung von Umweltauswirkungen.

Frage: Welche Nachhaltigkeitsverpflichtungen sind für dich nicht verhandelbar?

Ich denke, ein breites Portfolio an leistungsstarken, innovativen und kreislauffähigen Lösungen – einschließlich des Einsatzes von Rezyklaten, wo immer möglich – ist für den Erfolg von adapa unumgänglich. Ebenso wichtig ist ein sicherer und gesunder Arbeitsplatz, an dem sich jeder adapa-Mitarbeitende wertgeschätzt fühlt.

Der Weg nach vorn

Frage: Gibt es neue Technologien, von denen du glaubst, dass sie Kunststoffverpackungen verändern werden?

Absolut! Die gibt es, und zwar schon seit Jahren. Das Problem ist immer der Preis. Verpackungen haben eine relativ kurze Nutzungsdauer, bevor sie weggeworfen werden. Daher dürfen sie nicht viel kosten. Ich bin sicher, dass wichtige Technologien für besseres Recycling und hochwertigere Kreislaufmaterialien entstehen werden, wie etwa neue Druckfarben und Klebstoffe. Unsere Kunden müssen zudem ihre Endverbraucher dafür sensibilisieren, Gewohnheiten und Wahrnehmungen zu ändern – um nachhaltigere Verpackungen zu akzeptieren, auch wenn sie vielleicht nicht so glänzen oder sich anders anfühlen.

Frage: Wie beeinflussen die sich ändernden Vorschriften eure Strategie?

Die EU-Gesetzgebung steht ganz klar im Zentrum unserer Strategie, insbesondere die PPWR-Verordnung mit ihren Recyclingkriterien bis 2030 und all den kommenden delegierten Rechtsakten, von denen einige bereits 2026, 2027 oder 2028 in Kraft treten. Unsere Strategie ist es, jene Kunden, die lieber bis zur letzten Minute mit Änderungen warten, weiterhin zu bedienen, aber gleichzeitig ein Produktportfolio zu entwickeln, das sich bereits heute auf die kommenden Regeln ausrichtet. Das funktioniert nur mit der Unterstützung der Kunden, die in die Zukunft investieren und bereit sind, schon heute neue Lösungen auszuprobieren.

Frage: Was ist deine langfristige Vision für das Unternehmen?

Ich möchte, dass sich adapa von einem renommierten Hersteller flexibler Verpackungen zu einem smarten und vielseitigen Partner entwickelt – zum bevorzugten Lieferanten, den große Kunden als ihre Nummer eins wählen. Nicht für alle Lösungen, aber für jene Bereiche, in denen wir exzellent sind und uns abheben.

Klartext statt leere Worte

Frage: Greenwashing ist ein vieldiskutiertes Thema. Wie misst man echte Wirkung?

Greenwashing ist der größte Feind der Nachhaltigkeit. Es ist so einfach, mit Worten nachhaltig zu sein. Je mehr Worte benutzt werden, desto mehr Verwirrung entsteht, wodurch die Menschen das Vertrauen in das verlieren, was sie wirklich für den Planeten tun können! Echte Wirkung misst man daran, wenn weniger Tonnen Kunststoff auf Deponien oder im Ozean landen. Wenn mehr Kunststoff den Weg in ein zweites oder drittes Leben findet und den Kreislauf einer echten Kreislaufwirtschaft schließt. Echte Wirkung bedeutet, dass Menschen weniger wegwerfen und mehr wiederverwenden, dass Lebensmittel und Wasser nicht verschwendet werden und sich Gewohnheiten ändern. Echte Wirkung heißt „weniger verbrauchen“. Deshalb sind leichte und hochfunktionale flexible Verpackungen so gut positioniert, um einen Unterschied für die Ressourcen der Welt zu machen.

Frage: Hast du jemals das Gefühl, dass der Fortschritt zu langsam geht?

Frustration ist immer mit dabei, wenn man sich wünscht, dass unser Planet gesünder wäre! Aber ich bleibe motiviert, wenn ich sehe, dass sich Gewohnheiten tatsächlich stark geändert haben. Wenn ich in die 90er Jahre zurückblicke, als niemand seinen Müll trennte… heute sehe ich, dass es den Menschen wirklich wichtig ist und schon kleine Kinder wissen, wie man Müll korrekt entsorgt. Meine größte Hoffnung ist, dass der Rest der Welt unserem europäischen Beispiel folgt und diese Kultur annimmt.

Abseits der Arbeit

Frage: Was könnte Leute überraschen, wenn sie es über dich erfahren?

Da gibt es definitiv mehr als eine Sache! 😊 Überraschend ist vielleicht, dass ich im Herzen eine Rockerin bin! Ich war eine Zeit lang als Journalistin und Fotografin für Heavy-Metal-Musik tätig… und da habe ich einige meiner absolut größten Emotionen erlebt.

Erfahren Sie auf unserer Nachhaltigkeitsseite, wie wir Michelle‘s Vision in die Tat umsetzen.

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